13. Nordic Spring Tour "Symphonie des Wassers" am 13.05.2017 im Schwäbischen Wald

Wie in jedem Jahr haben wir die Nordic Spring Tour fest in unsere Planung eingebunden, auf Grund der unbeständigen Wettersituation haben wir die Tour wieder in den Mai verschoben. An das Motto "Symphonie des Wassers" hatte sich auch der Wettergott gehalten, die Prognosen für eine bedenkenlos sonnige und niederschlagsfreie Tour konnten nicht bestätigt werden. Vielmehr war die Wettervorhersage wechselhaft und mit teilweisen Niederschlägen angesagt. Dennoch hatten wir uns entschieden die Nordic Spring Tour durchzuführen, jedoch ohne die legendäre Grillpause im Freiem. Frank überlegte sich kurzfristig eine Alternativroute zu der trotzdem das Motto passte, das Wasser, landschaftlich traumhafte Bachläufe und Seen sollten im Vordergrund stehen. So trafen sich die 16 begeisterten Nordic Sports Freunde bei anfangs leicht bewölktem Wetter in Aichelberg um im Anschluss in den Schwäbischen Wald zu fahren. Als wir alle pünktlich um 09:30 Uhr in Schorndorf trafen sind wir vollends gemeinsam in den Wald gefahren und dies im wörtlichen Sinne. Der ein oder andere Teilnehmer wunderte sich schon wohin der Weg sie führen möge. Plötzlich waren keine Hochspannungsmasten mehr zu sehen, die Fahrbahnmarkierung fehlte und die Straße war nur noch einspurig, ein klares Zeichen dass wir bald an unserem Ausgangspunkt sind. Mitten im Wald an einer kleinen Lichtung konnten wir unsere Fahrzeuge parken und uns für die Tour vorbereiten. Die kurze Ansprache durch Frank wurde mit einer Vitaminspritze von Hans versüßt, das Wetter spielte auch mit und die ersten Sonnenstrahlen drückten durch die Haufenwolken.

Nach der kurzen Eingehphase hinunter zum Hägerhof ging es auch schon auf die ersten Trails, das abwechslungsreiche Gelände verlangte ein wenig Trittsicherheit zumal der Boden etwas rutschig war. Nicht mehr weit ging es den Berg hinunter, bevor wir in den Weg durch das Strümpfelbachtal einbogen. Von nun an ging es in leichtem Auf und Ab ständig am Bach entlang, ständig die Wurzeltrails im Blick und nebenbei das Geplätscher des Wassers im Ohr. Das war der Moment wo man in den Chill-Modus umschalten konnte, eine herrliche Landschaft begleitet von dem beruhigenden Geplätscher des Bachlaufs war Genuss pur. Nach kurzer Zeit hatten wir auch schon wieder die Anhöhe erreicht und es eröffnete sich ein wunderschöner Blick auf eine Blumenwiese. Entlang des Weidezauns konnten die frischen Düfte der Wiesenblumen erraten werden, es war ein Gefühl als würde man durch einen Kräutergarten laufen. Nach einer kurzen Erholungsphase ging es auch schon wieder hinab in eine große Lichtung, die Einsamkeit und Ferne der Natur war zu spüren, kein Mensch weit und breit unterwegs, so wie wir es lieben. Frank munterte die Teilnehmer ein wenig auf und zeigte von der Lichtung aus das nächste Ziel, da oben der Hof da müssen wir hin. Oh je dachten alle, das ist ja noch unendlich weit weg, jedoch nicht wenn der Aufstieg über einen genialen Trail erfolgt. In gleichmäßigem Tempo sind wir zusammen den Aufstieg angegangen und freuten uns über eine kurze Pause am Gipfel, besser gesagt in der Bushaltestelle nebenan. Wie immer lüftete Frank das Geheimnis über seinen vollen Rucksack, es gab die genialen, erfrischenden Speedtropfen, die uns allen vollends den Abstieg zum Stern mit leichtem Schmunseln auf den Lippen erleichterte. Die Stärkung mit Gummibären und kleinen Knabbereien kam gerade recht um vollends problemlos den Berg hinunter zu unserer Einkehr zu gelangen.

Pünktlich sind wir im Stern angekommen und man konnte es kaum glauben es begann zu regnen, ein leichtes Tröpfeln und wir dürfen einkehren und rasten. Schon auf dem Hinweg hatte Frank die verschiedenen Gerichte schmackhaft gemacht, sodass wir alle gehörigen Appetit auf eine leckere schwäbische Hausmannskost hatten. An der langen Tafel konnten wir gemeinsam zusammensitzen und die herzhaften Gerichte bei einem kühlen Bier genießen, gut erholt und gestärkt ging es dann wieder auf demselben Weg zurück. Die kurze Eingehphase mit vollem Magen war schnell vorbeigegangen und es kam auch gleich wieder der Anstieg hinauf zu unserer Bushaltestelle. Kein Problem, denn schließlich wusste jeder wie lange und steil der Weg ist. Der Körper war bereits wieder im Arbeitsmodus und durch die Stärkung arbeiteten die Muskeln ohne Probleme, es folgte ja auch der tolle Trailabstieg hinunter zum See. Mit dem Versprechen im Biergarten ein kühles Eis zu essen oder ein Mineraldrink zu bekommen, lockte alle Teilnehmer in zügigem Tempo den Berg hinunter. Die Sonne scheinte wieder und durch den kurzen Regen fühlten sich die Temperaturen und Luft sehr schwül an. Der kurze Zwischenstopp im Biergarten mit dem Blick auf den See ließ ein wenig Toscana Feeling aufkommen. Wohl wissend, dass wir noch 3 Kilometer zurückzulegen hatten sind wir entlang des Sees geschlendert, bevor es dann noch den finalen Anstieg zu unserem Ausgangspunkt hoch ging. Nochmals kurz auf die Zähne beißen und den Trail hinauf powern, den letzten Aufschwung über eine Weide mitnehmen und das Auto war in Sicht.

Abstieg


Bachlauf
 

Blumenwiese


Landschaft pur


Rast Bushaltestelle

 

Eine tolle Tour mit anspruchsvollen Wegabschnitten konnten alle Teilnehmer ohne Probleme bewältigen und nebenbei noch die Schönheit der Natur genießen. Die kulinarischen Schmankerl kamen dabei nicht zu kurz und treu dem Motto "Symphonie des Wassers" sind wir trocken durch den Tag gekommen und hatten die Blicke auf den idyllischen Bachlauf und den beruhigenden See als Erinnerung im Gepäck.

See

Eine tolle Frühjahrstour bei spannendem Wetter belohnte alle Teilnehmer die sich der Herausforderung angenommen hatten. Die gute Laune aller Teilnehmer und vielen verschiedenen Erlebnissen führten zu einer rundum gelungenen Tour. Wir freuen uns jetzt schon auf die bevorstehende Mountain Spirit Tour in den Bayrischen Alpen.
 

13. Nordic Spring Tour 2017 "Symphonie des Wassers"






   


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Danke an Euch alle für Euren Einsatz, Motivation und lockere Einstellung. Wer bei schlechtem Wetter das ganze Jahr über trainiert, wird an solchen Tagen mit Sonne belohnt!

 

Sportliche Grüße,

Heike und Frank