Entstehungsgeschichte

Schneeschuhe im heutigen Sinn als Mittel gegen das Einsinken, beschrieb der Grieche Xenophon schon um 400 v. Chr. bei den Armeniern, es wurden Säcke um die Hufe der Pferde gebunden, damit sie nicht in den Schnee einbrachen. Die Schneeschuhe sind vermutlich das älteste Fortbewegungsmittel auf Schnee. Die ersten Entdeckungen über das Schneeschuhgehen wurde vor ca. 5000 Jahren durch Moorfunde und Felszeichnungen in Norwegen und Russland verifiziert. Zu damaliger Zeit bildeten sich zweierlei Typen von Schneeschuhen, die Vollhölzer, die als Vorfahren der heutigen Ski gelten und die durchbrochenen Formen, aus welchen die heutigen Schneeschuhen entstanden. Im Jahre 1555 nutzten russische Skiregimenter Schnabelschuhe (Vollhölzer) zur Fortbewegung auf Schnee. Im Jahre 1733 sah man norwegischen Soldaten auf Schneeschuhen, schließlich nutzten im Jahre 1892 auch die deutschen Soldaten die Schneeschuhe als Fortbewegungsmittel auf Schnee.

Im 20. Jahrhundert lebte der Schneeschuh neu auf, die Gebirgs- und Outdoorschulen entdeckten in den 80 ziger Jahren diese Art sich im Winter fortzubewegen als Mittel für ein Gipfelerlebnis. Das Schneeschuhlaufen wird zu einer Wintersportart, der Bedarf an Kunststoffschneeschuhen war gelegt und die Industrie folgte mit technischen Innovationen dem neuen Trend.

Es dauerte nicht sehr lange und im Jahre 1996 fand die erste offizielle Schneeschuhweltmeisterschaft statt.

Heute nutzen viel begeisterte Menschen den Schneeschuh im Winter, um Berge zu besteigen, die verschneite Winterlandschaft zu genießen oder an Schneeschuhrennen teilzunehmen.