Start Rodelbahn
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Start der Rodelbahn "Hexenritt" Auf der Rodelbahn

Fahrt auf der präparierten Rodelbahn

 

Das Rodeln, Schlitteln oder auch Schlittenfahren ist in den frühen Jahren um 1890 als winterliches Fortbewegungsmittel in den Bergen genutzt worden. Der Schlitten an sich wurde über Jahre hinweg auch als Transportmittel für Heu und Holz in den Skandinavien, im Alpenraum oder auch im Erzgebirge verwendet. Der Rodelschlitten oder auch Rodel besteht aus zwei eisenbeschlagenen Kufen und einem Rahmengestell aus Eschen - oder Buchenholz sowie mit einem an den Holmen befestigten Sitzbezug. Es gibt Rodel als Ein- und Doppelsitzer die jeweils mit einem Lederriemen oder Stahlseil zum Steuern des Rodels versehen sind. Damit der Rodel den Berg hinauf gezogen werden kann, gibt es ein Zugseil mit Hüftgurt.

 

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Rodeln als eigenständige Wintersportart in den Varianten Rennrodeln auf Kunsteisbahnen und Naturbahnrodeln (international  "Luge on natural track") bekannt. Die modernen Sport- und Tourenrodel sind im Vergleich zum normalen Davoser Schlitten mit schräge, eisenbeschlagenen und gummigelagerten Kufen konzipiert. Dadurch lässt sich der Rodel durch Gewichtverlagerung und seitlichen Druck auf den vorderen Rahmenbogen sowie ziehen am Lenkseil oder -riemen präzise steuern. Die Kufen des Rodels laufen auf den Kanten und sind durch die Gummilagerung wesentlich spurtreuer und schneller als beim normalen Davoser Schlitten.

 

Für uns ist das Rodeln ein optimaler Ausgleich um sich sportlich zu betätigen, die Einsamkeit der Bergwelt fernab vom Tourismus zu erleben und nebenbei einen hochtechnischen Sport zu betreiben bei dem die Natur in vollen Zügen genossen werden kann.

 

Viel Spaß beim Rodeln wünscht Ihnen

 

Frank Maier